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Überschwemmungsgebiet der Hase wird neu festgesetzt

Die Überschwemmungsgebiete der Hase im Stadtgebiet Osnabrücks sollen neu ausgewiesen werden. Für die Neufestsetzung wurde jetzt das Verfahren zur Öffentlichkeitsbeteiligung gestartet.

Hochwasser 2010: Im Stadtteil Lüstringen ist die Hase auf einen Pegelstand von 2,58 Meter über normal gestiegen. In 24 Stunden hatte es 119 Liter pro Quadratmeter geregnet. Foto: Stadt Osnabrück, Dr. Sven Jürgensen

Überschwemmungsgebiete werden ausgewiesen, damit Gewässer genug Raum haben, um bei Hochwasser über die Ufer zu treten, ohne größeren Schaden anzurichten. Damit sich potenzielle Nutzer dieser Flächen darauf einstellen können, informieren Kommunen und Landkreise über Gebiete, die  Hochwasser gefährdet sind. Die Stadt Osnabrück beabsichtigt, das Überschwemmungsgebiet der Hase im Stadtgebiet neu auszuweisen. Als Grundlage dienen die Untersuchungen des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) zur Ermittlung des 100-jährigen natürlichen Überschwemmungsgebietes der Hase durch. 

Bürgerinnen und Bürger können die Unterlagen zum Überschwemmungsgebiet beim Fachbereich Umwelt und Klimaschutz, Fachdienst Ordnungsbehördlicher Umweltschutz, Hannoversche Str. 6-8, Zimmer 2 C 18, einsehen. Alternativ stehen alle Unterlagen vom 17. Februar bis 16. März auch im Internet als Download zur Verfügung:www.osnabrueck.de/uesg. Die Dateien müssen heruntergeladen und im Zielordner entpackt werden.

Jeder Betroffene kann Einwendungen bis zum 31. März (Eingangsdatum) erheben. Für Rückfragen steht Tobias Andree, Fachbereich Umwelt und Klimaschutz, unter der Telefonnummer 0541/323-2461 gerne zur Verfügung.