Die 10e des EMA und der Strudelwurm im Sandbach

Die Funde werden unter die Lupe genommen.
Am Sandbach am Gartlager Weg.

Im Rahmen der Bachpatenschaft kann das EMA einmal pro Jahr das Umweltmobil der Stadt Osnabrück nutzen, um z.B. eine Gewässeruntersuchung durchzuführen. Dieses Jahr kam die Klasse 10e bei schönem Wetter in den Genuss, unser Patengewässer, den Sandbach in der Gartlage zu untersuchen.

Nach kurzer Begrüßung durch den Leiter Ulrich Strobel (Umweltmobil), wurden Wasserproben genommen und auf ihre chemische Qualität hin untersucht. Das 1. Ergebnis, der Wert 2,4, besagt, dass das Wasser kritisch belastet ist. Die Werte für Nähr- und Giftstoffe waren gering, aber es ist zu wenig Sauerstoff im Gewässer, so dass bei einer Zunahme der Nährstoffe schnell eine Gefahr für Wassertiere mit höherem Sauerstoffbedarf besteht. Daher wurden nun die Wassertiere erfasst.

Da viele mit Gummistiefel "bewaffnet" waren, wurden erstmal gesiebt sowie Steine und Äste umgedreht, um die Tiere abzusammeln. Nach Bestimmung und Auszählung stand das 2. Ergebnis fest: Der Wert 2,1 für die biologische Gewässergüte zeigt an, dass das Wasser im Allgemeinen mäßig belastet ist. Neben einem massenhaftem Vorkommen von Bachflohkrebsen zeigt insbesondere das häufige Vorkommen des Dreieckskopf-Strudelwurm mit einem Indexwert von 1,6 eine gute bis sehr gute Gewässerqualität. Andere Arten weisen aber auch auf Verschmutzungen des Gewässers hin (siehe Tabelle). Zum Schluss wurden alle Tiere nach der Bestimmung wieder in den Sandbach entlassen.

Fazit
Viel Licht und etwas Schatten, will heißen die Gewässerqualität ist in Ordnung, aber es kann auch noch was dafür getan werden bzw. man muss dafür sorgen, dass sich diese nicht verschlechtert. Das EMA als Bachpate erfüllt durch die Besuche am Sandbach daher eine wichtige Funktion.

 

Untersuchung des Rubbenbruchsees durch einen Biokurs des EMA
Auch am Rubbenbruchsee war das EMA aktiv: An einem recht regnerischen Freitag machte sich der Biokurs bi45 vom EMA auf, um eine Qualitätskontrolle des Rubbenbruchsees abzunehmen. Sechs Arbeitsgruppen untersuchten die unterschiedlichen Schwerpunkte; Fauna, Flora und die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Wassers. Selbstverständlich wurden die Tiefenwasserproben professionell aus einem Tretboot heraus entnommen. Eine schlichte Parkbank wurde zum Experimentiertisch umfunktioniert. Verschiedene Chemikalien und Messgeräte fanden dort ihren Platz und Einsatz.

 

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Untersuchungsergebnisse vom Sandbach

Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium (EMA)