Entwurfszeichnung von Jan Wehberg und Cornelia Müller vom Büro Lützow 7.

Fortführung Entdeckelung Över de Hase (Pläne Lützow 7)

Entwurfsansicht von Jan Wehberg und Cornelia Müller vom Büro Lützow 7.
Entwurfsansicht von Jan Wehberg und Cornelia Müller vom Büro Lützow 7.
Perspektive Hasepromenade Nord: Entwurf aus dem Gutachterverfahren "Oewer de Hase" von Jan Wehberg und Cornelia Müller vom Büro Lützow 7.

Ein drittes Rückbauvorhaben wird nun noch im Anschluss an das erste geöffnete Teilstück auf einem etwa 60 Meter Abschnitt zwischen der Straßenüberbauung Meinders und Elstermann und der Georgstraße realisiert.

Dort wird der Betonüberbau weitgehend vollständig entfernt und es wird eine Steg- und Brückenkonstruktion über dem offenen Fluss errichtet. Gehwege sollen mit Platten belegt werden und für die Umrandung ist ein Handlauf mit LED-Beleuchtung vorgesehen.

Auch dieses Vorhaben wird wieder als Gemeinschaftswerk von Anliegern und der Stadt Osnabrück verwirklicht. Maßgeblichen Anteil hat auf Anliegerseite wie bei der ersten Haseöffnung der Verleger Hermann Elstermann.  Mit dem Rückbau soll 2016 begonnen werden. Der Betonüberbau an dieser Stelle müsste ohnehin saniert werden.

Die Pläne für die Umgestaltung, die in einem von der Stadt Osnabrück ausgelobten Gutachterverfahren ermittelt wurden, stammen von den Landschaftsarchitekten Jan Wehberg und Cornelia Müller vom Büro Lützow 7 (Berlin), die bereits viele Vorhaben in Osnabrück realisiert haben und aus Osnabrück stammen bzw. hier studiert haben.

Wehberg und Müller gehen davon aus, dass, wie es in ihren Plänen heißt, die weitere Öffnung der Deckelung Öwer der Hase für den Innenstadtbereich von Osnabrück eine Herausforderung und Chance darstellt, den Fluss durch diese zentrale Maßnahme vollständig in die Stadt "zurück zu holen". In den letzten Jahrzehnten seien bereits wesentliche Schritte dazu realisiert worden.

Mit ihrem Entwurf wollen sie dem Bereich zu einer ganz neuen Bedeutung verhelfen, die, wie es heißt, "weit über den Ort im Gefüge der City eine positive Ausstrahlung auf die umgebenden Quartiere zu leisten in der Lage sein wird."

Ihr Entwurf entwickelt die Idee eines "gestalterischen und nutzungsorientierten Alleinstellungmerkmals im Umgang mit dem Fluss in der Stadt." Es sollen eine lebendige "Fußgängerzone" mit Gewerbe als Promenadenabschnitt am Fluss und die thematische Schärfung eines Profils der angestrebten Nutzungsmischung erreicht werden. Vorgesehen ist, dass neben Geschäften auch Gaststätten und Lokale einziehen. auch die Freiflächen sollen ganz neue Aufenthaltsqualität bieten.

 

Mehr zum Thema:

Öffnung der Hasedeckelung Öwer de Hase: Entwurf von Wehberg/Müller – Lützow 7 – Blatt 1 (2 MB, pdf)

Öffnung der Hasedeckelung Öwer de Hase: Entwurf von Wehberg/Müller – Lützow 7 – Blatt 2 (2 MB, pdf)

Öffnung der Hasedeckelung Öwer de Hase: Entwurf von Wehberg/Müller – Lützow 7 – Blatt 3 (2 MB, pdf)